Höhenrettung

  • Führung



    Sven Gebhardt, Leiter der Höhenrettungsgruppe

    Als Höhenrettung, eigentlich fachlich „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) wird das Aufsuchen, die ärztliche Versorgung und Rettung von Menschen aus Notlagen in großen Höhen oder Tiefen bezeichnet. Bereits seit 2010 betrieb die Feuerwehr Keltern unter der Leitung von Oberlöschmeister Sven Gebhardt eine Absturzsicherungsgruppe, bevor diese dann 2016 zusammen mit der Bergwacht Nordschwarzwald die Höhenrettungsgruppe des Enzkreises bildete.

  • Mannschaft

  • Geräte

    • Retter1

      Retter1

    • Retter2

      Retter2

    • Rollgliss

      Rollgliss

    • Schleifkorbtrage

      Schleifkorbtrage

    • Transportkiste

      Transportkiste

    • Transportsack1und2

      Transportsack1und2



    • Archiv

      Höhenretter ausgebildet (28.09.2018)

      Höhenretter ausgebildet (28.09.2018)

      Nach 14tägiger Ausbildung konnten am vergangenen Freitag zwei weitere Höhenretter ihre Ausbildung am Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge (Sachsen-Anhalt) erfolgreich beenden.

      Somit verfügt die Feuerwehr Keltern nun über acht ausgebildete Höhenretter in den eigenen Reihen. Diese retten bei Bedarf mit den Kollegen der Bergwacht Nordschwarzwald im Zusammenschluss als Höhenrettungsgruppe Enzkreis Personen aus großer Höhe oder Tiefe.

      Wir beglückwünschen die beiden frisch gebackenen Höhenretter zu ihrem bestandenen Lehrgang.

       

       

      Bewerbertag der Höhenrettung (17.03.2018)

      Bewerbertag der Höhenrettung (17.03.2018)

      Zum Bewerbertag für Neueinsteiger hatte die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Keltern am vergangenen Samstag eingeladen.

      Drei Bewerber aus den Kelterner Feuerwehrabteilungen sind dem Aufruf gefolgt, um sich den gestellten Aufgaben in großer Höhe zu stellen. Dabei war nicht nur die Höhentauglichkeit, sondern auch körperliche Fitness Bestandteil des Aufgabenparcours. Bei zwei horizontalen Aufstiegen von 20 und 30 Metern Höhe mussten die Teilnehmer ihr Können beweisen.

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      Übungstag der Höhenretter (08.04.2017)

      Übungstag der Höhenretter (08.04.2017)

      Bereits am 08. April trafen sich die Höhenretter der Feuerwehr Keltern auf der Hauptfeuerwache in Pforzheim um gemeinsam einen Übungstag zu absolvieren. Hierzu eignet sich der Übungsturm der Feuerwache hervorragend. Bei strahlendem Sonnenschein ging es in die Höhe um mehrere Übungsszenarien über den Tag verteilt durchzuspielen. 
      Neben der Rettung von Personen mittels der Schleifkorbtrage aus großer Höhe, wurde auch das ablassen von Rettungskräften geübt. Am Nachmittag war dann das retten von adipösen Personen mittels Schwerlasttrage und Feuerwehrkran angesagt. 
       
       
       
       

      Höhenretter der Feuerwehr Keltern (29.11.2016)

      Höhenretter der Feuerwehr Keltern (29.11.2016)

      Nach dem zweiwöchigen Sonderlehrgang „Retten aus Höhen und Tiefen“ hat die Feuerwehr Keltern mit Uwe Renninger und Nico Schwarz  zwei weitere Höhenretter in ihren Reihen. Mit den restlichen Mitgliedern der Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Keltern und der Bergwacht bilden sie zusammen die Höhenrettungsgruppe des Enzkreises. Diese Einheit wird bei komplizierten Rettungen aus großer Höhe oder Tiefe alarmiert um die Menschenrettung zu übernehmen.

      Der Lehrgang wurde in Heyrothsberge in Sachsen-Anhalt in über 80 Stunden durchgeführt. Die Feuerwehr Keltern beglückwünscht die beiden Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang und bedankt sich auch bei den Arbeitgebern der Kameraden für ihre Freistellung.

      Kreisfeuerwehrtag 2015 in Friolzheim (12.07.2015)

      Kreisfeuerwehrtag 2015 in Friolzheim (12.07.2015)

      Anlässlich des diesjährigen Kreisfeuerwehrtages in Friolzheim führte die Bergwacht Schwarzwald Ortsgruppe Pforzheim und die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Keltern eine gemeinsame Schauübung den anwesenden Führungskräften der Enzkreisfeuerwehren vor.

      Übungsannahme war ein in Not geratener Gleitschirmflieger der sich in einem rund 22 m hohen Baukran verfangen hatte und ungefähr zweiMeter unterhalb des Auslegers hing. Ein auf der Baustelle arbeitender Bauarbeiter entschloss sich kurzerhand zu helfen, kletterte auf den Kran um erste Sicherungsmaßnahmen durchzuführen, wurde dann aber vor Erreichen des Gleitschirmfliegers selbst handlungsunfähig und musste ebenfalls gerettet werden.

      Die zuerst eintreffende Einheit stellte die Feuerwehr Keltern. Der erste Retter der Feuerwehr stieg mittels Bandfalldämpfer auf und sicherte zunächst den Bauarbeiter gegen Absturz. Als nächsten Schritt galt es den Gleitschirm mit dem darunter hängendem Gleitschirmflieger behelfsmäßig zu sichern. Zeitgleich machte sich der zweite Retter der Feuerwehr im Vorstieg gesichert mit Kernmanteldynamikseil auf den Weg nach oben. Das Patientensystem mit dem der Bauarbeiter später gesichert werden sollte wurde ebenfalls von ihm aufgebaut. Ungefähr 4 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr traf auch die Bergwacht an der Einsatzstelle ein. Der Gruppenführer der Bergwacht wurde vom Abschittsleiter der Feuerwehr in die Lage eingewiesen. Unverzüglich machte sich ein Höhenretter der Bergwacht im Vorstieg auf den Weg zum Kranausleger. Die Aufgabenteilung war klar zu erkennen. Sichern beider Personen gegen Absturz, gesichertes zurückführen des Bauarbeiters und Rettung des Gleitschirmfliegers. Nachdem das Sicherungssystem für den Bauarbeiter aufgebaut war galt es zusammen mit dem Höhenretter der Bergwacht die Rettung des Gleitschirmfliegers vorzubereiten. Zeitgleich entschlossen sich beide Einheitsführer einen dritten Retter gesichert mittels Bandfalldämper zur Unterstützung der Maßnahmen nach oben zu schicken. Der Höhenretter der Bergwacht hatte sich zum Gleitschirmflieger abgelassen und ihn in sein Sicherungssystem übernommen, anschließend kappte er die Verbindungsleinen zum Gleitschirm und seilte sich zusammen mit dem Gleitschirmflieger ab. Zeitgleich wurde der Bauarbeiter gesichert auf den Boden zurückgeführt. Beide Personen wurden anschließend rettungsdienstlich versorgt. Danach galt es nur noch den Gleitschirm zu bergen. Beide Gruppen waren insgesamt mit 15 Einsatzkräften an der Übung beteiligt.

      Entstehung

      Entstehung

      Anfang 2010 baute die Feuerwehr Keltern eine Absturzsicherungsgruppe auf.

      Das Personal besteht aus Feuerwehrangehörigen aller Abteilungen der Kelterner Feuerwehr. 14 Feuerwehrangehörige haben mit der Ausbildung begonnen.

      Zwei Kameraden wurden zu einer speziellen Schulung abgeordnet, um die Befähigung zur Prüfung der Geräte der Absturzsicherung durchzuführen, ein Kamerad davon besuchte den Ausbilder-Lehrgang bei der Firma Bornack.

       

      Die Gruppe absolvierte insgesamt 36 Stunden Ausbildung an verschiedenen Übungsobjekten wie z.B. einem 30 Meter hohen Baukran, einem Industriekamin oder einem Schrägdach, um nur einige aufzuzählen.

       

         

      Die Gruppe ist seit Sommer 2010 einsatzbereit und hat eine Personalstärke von derzeit 15 Feuerwehrangehörigen.
      Die möglichen Einsätze dieser Gruppe werden sich auf Arbeiten in größeren Höhen beschränken, die mit den normalen Mitteln der Feuerwehren nicht mehr zu bewältigen sind. Zu nennen sind hier das Sichern von Dächern nach Sturmereignissen, Rettung von verunglückten oder suizidgefährdeten Personen in großen Höhen wie z.B. von Baukränen, Funk- oder Strommasten.

      Die Feuerwehr Keltern ist enzkreisweit die erste Feuerwehr, die sich professionell mit dem Thema beschäftigt und eine eigene Gruppe dafür ausbildet und unterhält.

      Die Mitglieder müssen jährlich eine festgelegte Anzahl an Seilstunden absolvieren, um die Kenntnisse und Fähigkeiten zu erhalten.